Diese Aufnahmen sind im Dezember 2004 entstanden(sieht man ja auch am Tannenbaum im Hintergrund...;-), zu diesem Zeitpunkt war die Springerspaniel Hündin 7 Monate alt. Das Apportieren an sich war kein Problem, allerdings spuckte sie das Dummy immer vor die Füße. Nachdem der Zahnwechsel abgeschlossen war, konnte nun auch das "richtige" Festhalten geübt werden. In der vorgestellten Methode wird gezielt mit Leckerchen belohnt und man wird sehen, dass es ein weitverbreiteter Irrglaube ist, dass ein Hund dadurch nur das Ausspucken von Dummys (oder Wild) lernt.
Das Training fand jeden Tag für mehrere Minuten über einen Zeitraum von ca. drei Wochen statt, währenddessen durfte der Hund draußen nicht apportieren (auch keine Bälle, Stöckchen oder sonstiges). Die anderen Hunde wurden so lange in einen anderen Raum gebracht. Durch die vielen Leckerchen hatten die Übungen schon nach kurzer Zeit einen besonders hohen Stellenwert erreicht und ich hatte die volle Aufmerksamkeit, sobald es mit Leckerchendose ins Wohnzimmer ging.
Wichtig ist, dass man in der Einstiegsphase unbedingt einen Gegenstand wählt, den der Hund gerne trägt (z.B. Spielzeug), aber mit dem späteren Apportiertraining nichts zu tun hat. Sollte etwas schief gehen, findet keine negative Verknüpfung mit demm Dummy oder Wild statt.
Ist das Training im Haus abgeschlossen, werden alle Einheiten im Garten oder auf einer eingezäunter Wiese durchgeführt. Erst wenn alles zuverlässig klappt, kann man ins offene Gelände gehen.
Copyright: Cordula Wojahn-Willaschek
P.S. Ich bitte die Qualität der Fotos zu entschuldigen, die damalige Kamera war für solche Aufnahmen eigentlich nicht geeignet und unser schmales Wohnzimmer eigentlich auch nicht.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Galerie erstellt mit HomeGallery 1.4.10