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Tierisch! Hundebesuch im Altenheim

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Der elfjährige Sheltie Marlow ist ein echter Profi. Problemlos lässt sich der 136-fache Hundepapa auf den Schoß heben und kraulen. Auch die zehnjährige Dackel-Mix-Hündin Gina ist keine Anfängerin, denn sie ist bereits seit sieben Jahren dabei. Die beiden Hunde gehören zu einer der beiden Hundebesuchsgruppen des Seniorenzentrums Margarethenhöhe bei denen durchschnittlich fünf Hundebesitzer mit ihren Lieblingen die entsprechend interessierten Bewohner besuchen. 
Im ganzen Haus geht es häufiger "tierisch" zu. Zur Zeit leben dort die Stationskatze Julchen und diverse Vögel in einer großen Voliere im Eingangsbereich sowie auf den Zimmern der Bewohner. Besondere Erwähnung verdient der zahme Wellensittich Tricki-Dicki, der im Flur der Pflegestation "wohnt" und sich neben den Hunden besonderer Beliebtheit erfreut. Die Leiterin des Besuchsprojektes Cordula Wojahn-Willaschek besitzt selbst drei Retriever-Hunde (Ansgo, Shannon und Darby), die sie im Wechsel mit zur Arbeit ins Seniorenzentrum nimmt. Wozu das Ganze? 
Tiere, im Besonderen Hunde geben Bewegungsreize, Gesprächsstoff, Möglichkeit zum Ausdruck von Gefühlen; sie aktivieren, entspannen und vermitteln wohltuenden Körperkontakt. Zudem bekommen Hunde zum Teil einen besseren Zugang zu Demenzkranken als Menschen und helfen so, den Gesundheitszustand zu verbessern. 

Therapeuten auf vier Pfoten

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Seit August 1998 leitet Cordula Wojahn- Willaschek das Hundebesuchsprojekt. "Entstanden ist die Idee durch den Besuch einer Hundeausstellung des VDH in Dortmund, wo zur gleichen Zeit ein Symposium mit dem Thema Hunde als Helfer in der Therapie stattfand. Es erfolgten zahlreiche Kontaktaufnahmen zu Vereinen , die diese Idee bereits schon im In- und Ausland erfolgreich umsetzten", so Wojahn-Willaschek. 
Auch in Essen zeigte sich schon bald, dass die alten Menschen die Hunde-Nachmittage als ereignisreiche Abwechslung dankbar annahmen und immer noch annehmen. Zur Zeit gibt es zwei Besuchsgruppen. Einmal im Monat besuchen die engagierten Hundebesitzer mit ihrem Hund eine Gruppe von etwa zehn alten Menschen. Schnell entstehen zwischen Hund und Bewohner intensive Beziehungen. Streicheln, ein Leckerchen geben, aber auch der Plausch mit Frauchen sorgen für neue Anregung. 
Die Auswahl der Besuchshunde ist nicht an eine spezifische Rasse gebunden. Voraussetzungen sind jedoch ein gutes Sozialverhalten zu Artgenossen und ein sicherer Umgang mit Menschen. Alle teilnehmenden Hunde müssen geimpft und haftpflichtversichert sein. 
Für die Bewohner des Seniorenzentrums Margarethenhöhe ist die Besuchsgruppe, die gerne als Hundeshow bezeichnet wird, zu einer festen Institution geworden. Damit dies noch lange so bleiben kann, werden immer wieder geeignete Menschen und Vierbeiner gesucht. 
Als Mitglied von „Tiere helfen Menschen e.V.“ und Ansprechpartner der Regionalgruppe Essen werden Besuchsteams auch in andere Einrichtungen vermittelt sowie interessierte Altenheime beim Aufbau eines Besuchsdienstes beraten. In Essen, Bochum und Mülheim gibt es z.Zt. fünf Altenheime und zwei Schulen für lern- und geistig behinderte Menschen, die sich dem Besuchsprojekt angeschlossen haben.

© Gaby Herber, Via-Magazin der EVAG, März 2004

Letzte Aktualisierung  11.11.2025 Neue Prüfungsergebnisse George: Brauchbarkeitsprüfung §7 und weiteres Gesundheitsergebnis.  Siehe Neuigkeiten
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